DRUNTER+DRÜBER – Ausgabe 23 „Sport und Tod“ (Digital-PDF)

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Beschreibung

drunter+drüber – Das Magazin für Endlichkeitskultur
Ausgabe 23 „Sport und Tod“ (Oktober 2026)

Ausführung: Digital-PDF. Nach Zahlunsgeingang verschicken wir einen Download-Link.

Unsere Themen:
· Athleten zwischen Eros, Thanatos und Hedonie
· Trauer im Stadion
· Das Dritte-Mann-Phänomen beim Bergsteigen
· Atemlos in die Tiefe – Zwischen Faszination, Körperbeherrschung und Todesnähe
· Vom Land Diving zum Trendsport – Die Geschichte des Bungee-Jumpings
· Fit for Krieg
· Wenn der Daumen sinkt – Gladiatorenkämpfe zwischen Sport und Todesurteil
· Der Kampf der toten Wrestler – Frühzeitige Tode im American Wrestling während der Goldenen Epoche der 1980er und 1990er Jahre
· Ultrasport oder Nahtoderfahrung?
· Ein Herden- und Fluchttier
· Gedenkkultur in der Ultraszene
Plus unsere Kolumnen, Comics, Cartoons und Top Ten
u.v.m.

Unsere Beteiligten:
Vorwort: Frank Pasic
Titelthema: Tobias Prüwer, Ronald Reng, Sara Dokmanac, Joana Günther, Oskar Terš, Prof. Dr. Dr. Tade M. Spranger, Kristin Rogge, Julian
Interviews: Christian Klandt, Barbara Rolf von Sandra Strauß
Recht: Prof. Dr. Dr. Tade M. Spranger
Kolumnen: Der Tod, Jan Müller, Jennifer Sonntag, Eric Wrede, Linus Volkmann, Barbara Rolf, Sorgenboy und Lara Schink
Kurzgeschichte: Christian von Aster
Nachlese: Das 14. Symposium der FUNUS Stiftung von Sabrina Gorges
Wettbewerb und Ausstellung: „Humor und Tod“
Vorstellung: „Sechswochenamt” Interview mit Jacqueline Jansen von Lars Tunçay, „Geschwister – Ein letzter Wunsch“ von Jana Paulina Lobe, Wissensplatform kreiswärts von Anja Nitschke, Frederike Dirks und Jana Paulina Lobe
Top Ten: Markus Kavka
Cartoons und Comicstrip: Bettina Schipping und Tot, aber lustig
Cover, Comic und Illustrationen sowie Gestaltung: Schwarwel

Editorial von Frank Pasic:

„Liebe Leserinnen und Leser,
sagen wir mal so: Die Beziehung zwischen dem Sport und mir ist schwierig. Dabei würde ich mich gar nicht mal als gänzlich unsportlich bezeichnen. Als Kind war ich sogar ziemlich quirlig. Ich wuchs in unmittelbarer Waldnähe auf, war ständig draußen, ständig in Bewegung. Die 10.000 Schritte, die ich heute krampfhaft per App zu erreichen versuche, habe ich damals um ein Vielfaches übertroffen. Dieses „Training“ bescherte mir im Sportunterricht den Ruf als respektabler Langstreckenläufer.
Für den „kommerziellen“ Sport, der damals im Fernsehnen lief – also vor allem Fußball –, interessierte ich mich nicht. Das beliebte Tauschen von Panini-Bildern auf dem Schulhof war mit suspekt. Das änderte sich erst, als mich mein großer Bruder mit auf die „Bielefelder Alm“ nahm, der Sportstätte von Arminia Bielefeld. Ab diesem Zeitpunkt habe ich mein Herz an den besagten Club verloren, was mir in Zukunft noch viel Seelenschmerz bescheren sollte. Darüber hinaus bekniete ich meine Eltern, mich im Fußballverein in der Nachbarschaft anzumelden. Aufgrund meiner läuferischen Fähigkeiten sah ich eine goldene Zukunft als defensiver Mittelfeldspieler – heute sagt man „Sechser“ – auf mich zukommen.
Dann musste ich allerdings bereits im zarten Alter von zehn Jahren die Erfahrung machen, dass manchmal einfach das Leben dazwischenkommt. Ich wurde krank, mit zwei Operationen und anschließender Nachbehandlung verging ein gutes Jahr. Das Leid, das ich in dieser Zeit in diversen Krankenhäusern sehen und erleben musste, bestärkten mich in meinen fußballerischen Ambitionen. Jedoch taten meine Eltern das, was Eltern nun mal aus Sorge um ihr Kind tun: Sie packten mich in Watte. Mit Blick auf meine beachtliche Narbe am Kopf sagten sie: „Junge, das ist viel zu gefährlich.“ In dieser Nische richtete ich mich in den Folgejahren ein und legte den Grundstein für meine heutige Figur.
Vor diesem Hintergrund war ich skeptisch, als wir uns in der Redaktion für das Thema „Sport und Tod“ entschieden haben. So erging es auch einigen unserer Stammautorinnen, einige waren sogar ziemlich „abgeturnt“ (Zitat: Barbara Rolf). Umso überraschter bin ich angesichts der Vielfalt der eingereichten Beiträge. Ich habe, wie bei jeder neuen Ausgabe dieses Magazins, unheimlich viel gelernt – vor allem über Sportarten, die nicht unbedingt im Fokus des öffentlichen Interesses stehen.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen und ein ebenso lehrreiches Erlebnis!“

Inhaltsverzeichnis (zum Vergrößern bitte anklicken):

 

drunter+drüber – Das Magazin für Endlichkeitskultur ist ein Projekt der FUNUS Stiftung. Das Magazin beleuchtet die verschiedenen Facetten des Todes – neugierig, offen und lebendig. Das Heft ist werbefrei und finanziert sich aus Mitteln der Stiftung. www.funus-stiftung.de

Weitere Ausgaben gibt es hier: www.gluecklicher-montag-shop.de/product-category/drunterdrueber

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